U14m landet ersten Sieg gegen Wiesloch

Spielbeginn am Sonntagmorgen 10.00 Uhr ist für Jungs in diesem Alter nicht leicht. Das konzentrierte Aufwärmen mit Sprinteinlagen bei verlegten Korblegern brachten die Leimener Jungs offensichtlich besser in Schwung. Gastgeber Wiesloch war in den ersten 10 Minuten noch nicht richtig im Spiel und lag nach dem ersten Viertel 8:22 zurück. Angeführt von Magne Funaya (30 Punkte) und Aleem Ahmad (12 Punkte) wurden viele Punkte durch Korbleger erzielt. Im zweiten Viertel kam Wiesloch besser in Fahrt. Die Leimener Verteidigung wies gravierende Lücken auf. Rebounds und gute Würfe am Brett durch Jakob Bodenseh (19 Punkte) hielten den Gastgeber auf Distanz. Die Halbzeitführung mit 16 Punkten Differenz veranlasste die Jungs, trotz eindringlicher Ermahnung ihrer beiden Coaches N. Alexander/ H. Schiek, zur laschen Einstellung im 3. Viertel. Im ersten Angriff der Gastgeber standen gleich 3 Spieler völlig frei, da ihre Gegenspieler sich offensichtlich noch nicht zur Spielfortsetzung entscheiden konnten. Der Vorsprung schmolz auf 11 Punkte, bevor nach einer Auszeit die Jungs zur Einsicht gekommen waren, dass man für einen Sieg noch etwas arbeiten muss. Die Verteidigung wurde besser, auch wenn der Angriffsmotor stotterte. Magne Funaya lieferte weiter die entscheidenden Punkte. Der Sieg mit einem Endstand von 56:69 Punkten war verdient. Wenn jetzt noch einige Talente aus dem Dornröschenschlaf erwachen und aggressiv verteidigen und zielorientiert zum Korb spielen, dann wird die U14 der KuSG auch noch weitere Spiele gewinnen.

U14 mit Startschwierigkeiten nach der Pandemie

Nach dem Abgang der zwei Leistungsträger Pablo Molina (zurück nach Spanien) und Christan Palmetshofer war klar, dass die SG Kirchheim nicht zu schlagen war. Man hatte vor 2 Jahren das gleiche Duell zwar mit 20 Punkten gewonnen. Da der Spielaufbau von diesen beiden Leistungsträgern durchgeführt wurde und die anderen Spieler von ihnen profitierten, war das erste Spiel ohne Kopf der Mannschaft nach 1 ½ Jahren Spielpause sehr schwer. 

Wie das Kaninchen vor der Schlange, waren die Leimener Jungs, in Schockstarre. Freie Bälle landeten wegen der verzögerten Reaktion stets beim Gegner. Defensivrebounds kamen auch oft bei den Kirchheimern an. Es wurde nicht agiert, sondern nur verspätet reagiert. Der schnelle deutliche Vorsprung, der deutlich verbesserten Kirchheimer, führte zu weiterer Verunsicherung. So wurden selbst freie Dribblings unsicher verstolpert, aus Angst vor dem Gegner aus großen Entfernungen geworfen und viel zu häufig der Weg im Alleingang gegen eine kompakte Verteidigung gesucht, statt den Mitspieler im Auge zu haben. Mit Sayvedik Reddy und Aleem Ahmad hatten 2 Leimener ihr erstes Basketballspiel im Leben. Dass ihre Leistung sich vom Durchschnitt der anderen Spieler nicht negativ abhob, sollte allen Spielern, die schon Jahre dabei sind, Ansporn sein, an den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten, intensiver und konzentrierter zu trainieren, Verantwortung zu übernehmen, um den Schritt vom Kinderbasketball zum Jugendleistungsbasketball zu wagen. Das Zuordnen der Gegenspieler nach Auszeiten, das Umschaltspiel nach Ballgewinnen in der Verteidigung oder Ballverlusten in der Offensive war bei der Kirchheimer Mannschaft um Klassen besser als bei den Jungs der KuSG. Nur Magne Funaya (14 Punkte), der erst kurz vor der Pandemie mit Basketball begonnen hatte, war auf dem Leistungsniveau der Gegenspieler. Eine ordentliche Verteidigung, schnelles Zurücklaufen in die Verteidigung, zahlreiche Rebounds und Zug zum Korb auch mit der vermeintlich schwachen Hand trösteten die Trainer Nick Alexander und Hartmut Schiek an diesem schweren Tag. Wenn das Endergebnis von 100:28 für die SG Kirchheim die Jungs wachrüttelt und anspornt intensiv zu trainieren, sich den „Coronaklebstoff“ aus dem Kopf zu schütteln, um sich das Ziel zu setzen, wieder zu diesem Gegner aufzuschließen, dann war dies ein heilsamer Schock. Das Motto muss lauten „Hinfallen ist nicht schlimm, man muss nur wieder aufstehen!“

U14 Sondertraining wird belohnt

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Um die Defizite der Pandemie einigermaßen auszugleichen, trainierte die U14 an mehreren Sonntagen jeweils 3 Stunden zusätzlich. Dibbeln wie Allen Iverson oder Tim Hardaway, Täuschungen, Korbleger mit beiden Händen im Wechsel, Wurftraining mit Übergang zum Sprungwurf standen auf dem Programm.

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Basketballabteilung gratuliert Gisi Pupp zum 85. Geburtstag!

Gisi Baensch spielte schon in der 1. Damenmannschaft und damit der Gründungsmannschaft der Basketballabteilung der KuSG Leimen. Sie verliebte sich früh in ihren Trainer Willi, den sie nach wenigen Jahren heiratete. Willi trainierte seine Gisi auf dem erfolgreichen Weg der Damenmannschaft bis in die höchste deutsche Liga.

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Plätzchen backen online

Zum Abschluss des „Online-Trainingsjahres“ organisierte Patrick Heintzmann, Coach der U14 Jungs ein gemeinsames Backen mit Quizfragen zum Thema Basketball. 

Die Zutatenliste sowie eine Anleitung zum Basteln einer Spritztüte wurden vorab an die Jungs geschickt. So traf man sich mit Nikolausmütze ausgestattet in einer Videokonferenz am 19.12. zum Plätzchenbacken. Der Teig für Butterplätzchen wurde unter Anleitung von Patrick erstellt. Fragen zur Entstehung der Sportart Basketball, zu deutschen Spielern in der NBA und zur der Basketballgeschichte der KuSG lockerten die Arbeitsatmosphäre auf. Gelegentlich huschten Papas oder Mamas über den Bildschirm. Sie waren überwiegend passiv im Hintergrund offensichtlich an der Aktion beteiligt. Galt es doch die Verwüstung der Küche zu verhindern. Nach Ausrollen des Teiges folgten runde Ausstecher, gefolgt von Ausstechern nach eigenem Geschmack. Während des Backvorgangs wurden die Spritztüten aus Backpapier gefaltet und Schokolade im Wasserbad erhitzt. Patrick fragte parallel die Größen einzelner Bälle unterschiedlicher Sportarten im Vergleich ab. Der Fußball schlug den Volleyball um Haaresbreite. Der größte Ball, man musste gar nicht fragen,  war aber der Basketball. Nun ging es ans Dekorieren der gebackenen Plätzchen. Ein Basketballmotiv wurde als Vorlage eingeblendet und die Nachwuchskonditoren gingen ans Werk. Es gab tolle Ergebnisse, Lob von den Eltern und nach guten Wünschen für Weihnachten und das Neue Jahr trennte man die Verbindung. Ein gelungener Nachmittag und eine schöne Abwechslung im Lock down.

Nikolaus auf Hausbesuch

Die Basketballabteilung der KuSG ist auch im Corona- Lock down aktiv. Nahezu alle Mannschaften sind zwei Mal wöchentlich im Onlinetraining, um die Fitness zu erhalten und den sozialen Kontakt zu pflegen. Vom Training der Körperstabilität über Koordination und Kraft bis zum Ballhandling werden die Jugendlichen und Erwachsenen fit gehalten. Außerdem werden theoretische Inhalte wie Block und Abrollen, Mannschaftsverteidigung oder technische Schulungen per E-Mail, unterstützt durch Lehrfilme, angeboten. Das Highlight für die meisten Nachwuchsspielerinnen und -spieler dürfte aber der Hausbesuch des „Nikolaus“ in Person der jeweiligen Trainer am 6.12. gewesen sein. Damit auch in der Corona Zeit die Lieblingssportart nicht in Vergessenheit gerät, zog der Nikolaus neben Schokolade, Nüssen und dem obligatorischen Apfel, für alle einen kleinen Basketballkorb aus dem Sack. So können alle sich die Zeit beim Onlineunterricht vertreiben, indem sie versuchen den kleinen Ball in den Korb auf ihrem Schreibtisch zu schnippen. 

Wesentlich verantwortlich für die Aktion ist das Junior-Management-Team der Abteilung. Laura Herpel und Denise Rahm haben in stundenlanger Arbeit die Tüten für ca. 120 Kinder gepackt. Shanin Matz und Patrick Heintzmann waren an Zeichnung, Planung und Ausführung ebenfalls sehr aktiv beteiligt. Ihnen im Namen der Kinder und der Abteilungsleitung – Vielen Dank!

Für das letzte Wochenende vor Weihnachten ist in manchen Teams das gemeinsame Backen von Weihnachtsplätzchen geplant. Natürlich in einer Onlinekonferenz, bei der alle die Pannen der anderen belachen und die tollen Ergebnisse bestaunen können. Da alle nach dem gleichen Rezept backen, ist es auch nicht so schlimm, dass Gerüche noch nicht online übertragbar sind. 

Herren: 2 Aufstiege – Erfolgstrainer bleibt

Lag vor 2 Jahren die Herrenabteilung nach dem Abstieg der ersten Mannschaft in die Landesliga und der 2. Mannschaft in die Kreisliga A noch am Boden und war auf dem tiefsten Punkt seit 58 Jahren angekommen, so konnte mit dem neuen Trainer Ammar Dali, den die Flucht aus Syrien nach Leimen verschlagen hatte, der sofortige Wiederaufstieg in die Oberliga geschafft werden. Dort startete das Team mit 6 Siegen in Folge und war mit einer aggressiven Verteidigung der Schrecken aller Gegner.

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