Regionalliga Damen verlieren ihr Heimspiel

Der Tabellendritte, BBU 01 Ulm, war am vergangenen Samstag zu Gast im Sportpark zu Leimen. Die „basket Ladies“ erwarteten einen stärkeren Gast als das noch vor Rund drei Wochen der Fall war. Das vierte Spiel der Hauptrunde wurde leider, aufgrund einer überragenden A. Schlüter aus Ulm, mit 67:73 verloren.

Die Spielgemeinschaft startete gut ins Spiel und Ulm konnte in einer Mann / Mann Verteidigung nur selten den Zug zum Korb stoppen. Folgerichtig stellten die Ulmerinnen auf eine Zonenverteidigung um, doch auch hier konnten die „basket Ladies“ des öfteren eine Lösung finden. Doch mit der Zeit wollten die Würfe nicht mehr fallen und bei Ulm übernahm A. Schlüter das Zepter und traf, trotz guter Verteidigung, so gut wie jeden Wurf. Am Ende kam die Topscorerin auf 34 Punkte und 67% Wurfquote. Mit einem Rückstand von 26:36 gingen die „basket Ladies“ in die Pause und versuchten Lösungen zu finden. 

Gesagt getan. Mit einem 15:4 Run gingen die „basket Ladies mit 41:40 in Führung. Diala mit wichtigen Rebounds sowie Würth und Steinort mit den erfolgreichen Distanzwürfen, waren die ausschlaggebenden Faktoren für die Aufholjagd. Auch in der Verteidigung bekam man als Team wieder mehr Zugriff auf das Spiel. Ulm nahm entsprechend eine Auszeit und diese hatte ihre Wirkung. Die Gastgeberinnen waren auf Eis gelegt und Ulm selbst legte einen 14:0 Lauf aufs Parkett. Eine Auszeit auf Seiten der Heimmannschaft unterbrach den Run, aber leider nicht die eigene Fehlerquote und somit ging man mit 47:56 ins letzte Viertel. Noch einmal zeigten die Damen der Spielgemeinschaft ihren unbedingten Siegeswillen und holten den Rückstand auf und kamen auf 64:65 heran. Das Spiel hatte seine Spannung zurück. Die Emotionen der „basket Ladies“ waren sichtlich spürbar, doch Schlüter kühlte diese mit fünf schnellen Punkten wieder ab. Am Ende verloren die „basket Ladies“ mit 67:73 und müssen jetzt auf Schützenhilfe hoffen.

Michael Herb: „Im Endeffekt sind wir zu spät ins Spiel gekommen. Unsere Wurfquote, vor allem im zweiten Viertel, war leider zu schlecht um Anschluss zu halten oder auch selbst in Führung zu gehen. Auf der anderen Seite traf Schlüter gefühlt jeden Wurf. Dennoch hat sich mein Team immer wieder aus dem Loch gezogen und kam zweimal zurück. Die Einstellung war da aber am Ende war es einfach nicht mehr zu korrigieren“. 

Es spielten:
Steinort 19/4 Dreier, Klähn 15/2, Diala 14/17 Rebounds, Würth 10/1 Dreier, Matz 6/2, Hildebrandt 3, Hofmann, Rahm, Saam, Fuchshuber, Klötzel Zöckler,