KuSG Leimen meets 3×3 BBW Tour

Bei der diesjährigen 3×3 Tour wurden Ort auserwählt, um die Qualifikaten während eines Turniermodus für die Finals der BBW-3×3-Meisterschaft herauszufinden. Nur der Sieger kommt weiter und sichert sich ein Ticket für die Endrunde.

Am 31.07.21 war in Heidelberg Kirchheim ein weiterer Austragungsort dieser Tour. Ein Freiplatz mit 6 Korbanalgen stellten die Spielcourts. Im Herrenbereich nahmen 24 Teams aufgeteilt in 6 Gruppen teil. Bei den Damen waren es 4 Gruppen mit je 4 Teams. Mit dabei auch Spielerinnen unserer ersten Damen Mannschaft Shanine Matz, Nina Hildebrandt, Tami Saam, Yvonne Sommer mit Aushilfe von Jessica Herth aus der dritten Damenmannschaft des Koopertionsvereins Basket Ladies Kurpfalz. Bei den Herren waren mit Marjan Heindel und Patrick Heintzmann zwei Spieler unserer ersten Herrenmannschaft mit dabei. Ihr Team bestand aus einem weiteren ehemaligen KuSG-Jugendspieler Fabio Wedel und dem Weinheimer Urgestein Lukas Kreutzer.

Für beide Teams gingen mit kaum Erfahrung in ihr erstes 3×3 Gruppenspiel. Das Spiel ist nämlich deutlich schneller und Kraft intensiver. Jedes Team hat nur 12 Sekunden pro Angriff. Nach Korberfolg geht das Spiel direkt unter dem Korb mit einem Pass oder Dribbling hinter die 3er Linie weiter. Durch einen Dreipunktwurf werden 2 Punkte gutgeschrieben, bei einem Wurf oder Lay-up lediglich 1 Punkt. Welches Team als erstes 21 Punkte erzielt hat oder nach 10 Minuten die meisten Punkte erzielt hat, gewinnt.

Nach dem ersten Spiel spürte man die Nervosität und das Antasten an das unbekannte System. Doch sowohl die weibliche und männliche Leimener Vertretungen gewannen alle 3 Gruppenspiele und erreichten souverän das Viertelfinale. Ein Win-or-Die Spiel.

Die Herren bekamen es mit ihren Ligakonkurrenten aus Wieblingen zu tun. Das Füchse Team war mit ihren Schützen Kiesel, Schönit und ihrem Urgestein Ryklin am Start. Somit war klar, 3 Punktlinie zu machen und Rebounden was da Zeug hält. In diesem Spiel drücke Patrick seinen Stempel auf und führte mit einem Drive und 2 erfolgreichen 3 Punktwürfen in Folge sein Team in die nächste Runde.

Im Halbfinale musste das Team dann leider auf Lukas verzichten. Er hatte noch eine lange Autofahrt zum Frisbee-Golf Turnier vor sich.

Nichts destotrotz stellten sich Marjan, Fabio und Patrick gegen die Mamutaufgabe Mannheim. Die erste Regiotruppe um Pascal Klaehn stellte eine physisch überlegenerer Mannschaft (188cm – 205cm). Größter Leimener war Marjan mit 197cm. Das Spiel war ein sehr betontes und Kräftezerrendes Spiel. Bis zur letzten Minute stand es nur 2 :2. Viele Fehlwürfe und harte Reboundarbeit betonten das Spiel. Marjan boxte sich in diesem Spiel zu unseren einzigen 2 Punkten. Noch 4 Sekunden zu spielen, holte Patrick den Rebound rannte außerhalb der 3er Linie und drückte ab. Er verfehlte zwar deutlich wurde aber von einem Mannheimer Spieler etwas unnötig umgerannt. 2 Freiwürfe bekam Heintzmann für die Siegchance nun beim Stand von 2:2. Er traf den ersten Wurf souverän, wodurch der zweite ohne Konzentration werggeworfen wurde. FINALE hieß es nach 10 Minuten und einem Ergebnis von 3:2.

Im Finale standen die Favoriten aus Darmstadt. Auch hier lief eine erste Regionalliga-Truppe auf. Das Spiel begann und die ersten Minuten war offen. Ein hin und her. 5:4 für die Darmstädter als dann die Luft ausging. Das Halbfinale war deutlich zu spüren. Der heißlaufende Dreierschütze der Darmstädter war nicht zu verteidigen. 10 der am Ende 13 erzielten Punkte schoss er jenseits vom Downtown rein. So verlor man zwar das Finale, aber trotz allem ging man mit erhobenen Hauptes aus dem Turnier.

Unsere Damen trafen im Halbfinale auf die eigene Jugendmannschaft bestehend aus Carlotta Kolb, Ayana Kratz, Kaisu Lillich, Anna-Lisa Wuckel.  Nach den anstrengenden Vorrunden Spielen, merkte man so langsam, dass bei den Damen die Kräfte schwinden. Die junge Truppe um Ayana Kratz hatten noch genug Energie um es unseren Damen so schwer wie möglich zu machen. Nach sehr anstrengende 10 Spielminuten hieß es jedoch 7:8 Punkten für die Damen. Somit zieht die Mannschaft um Shanine Matz, Nina Hildebrandt, Yvonne Sommer und Jessica Herth ins Finale ein.

Jetzt hieß es nochmal alle Kräfte sammeln. Die Gegnerinnen  vom USC Heidelberg waren schließlich Erfahrende 3×3 Spielerinnen (Karlene Teufel, Luisa Schkalej, Nikolina Ivancic und Britta Romer). Die ersten Minuten des Spiels waren ausgeglichen, beide Teams punkteten unter dem Korb und aus dem Mittelfeld. Als sowohl Teufel und Ivancic von der Dreier Linie trafen wurde es für unsere Damen immer schwieriger den Rückstand aufzuholen. Am Ende mussten sich unsere Damen nach einem harten Kampf mit 11:7 geschlagen geben.

Glückwunsch an beide Teams zum jeweils 2. Platz!