KuSG- Oldies fast im Finale

Dank einer großartigen Teamleistung gelang es den Basketballern der KuSG Leimen bei der 35. Deutschen Meisterschafft der Ü55 in Berlin den vierten Platz unter 16 Endrunden-Teilnehmern zu belegen. Dabei verpasste die Mannschaft das Finale denkbar knapp.

 

Der Turnierverlauf begann etwas holprig, doch am Ende siegten die Männer der Coaches Jürgen Münch und Thomas Merten im ersten Gruppenspiel gegen die SG TSC Kronshagen/Bad Dürkheim mit 18:15. Gegen Gastgeber SG Lichterfelde/Friedenau, der zuvor Titelverteidiger Köln überraschend besiegt hatte, wurde es nicht einfacher. Schließlich gelangt der zweiter Erfolg mit 29:27. Gegen den amtierenden deutschen Ü55-Meister, die DJK-Köln-Nord, unterlag die KuSG zwar mit 25:38, hielt aber lange mit, so dass man als Gruppenzweiter hinter Köln und vor Kronshagen und Lichterfelde  ins Viertelfinale einzog. Dort traf Leimen auf die Spielgemeinschaft aus Saarlouis, Telgte und Boele den deutschen Vize-Meister. Mit unbändigem Kampfgeist heimste die KuSG (28:26) einen weiteren Sieg ein, dadurch  war das Halbfinale erreicht. In diesem trafen die Nordbadener aus die SG Krofdorf, Gießen und Bayreuth. Es entwickelte sich erneut ein wahrer Krimi, der am Ende dramatisch enden sollte. 33:33 hieß es nach regulärer Spielzeit. Leider wurde die KuSG von den beiden Referees benachteiligt und verlor in der Verlängerung äußerst unglücklich mit 36:38. Im Spiel um Platz drei gegen die SG Oldenburg sollten die Leimener Oldies dem vorherigen physischen und mentalen Kraftaufwand Tribut und verloren mit 19:41. Am Ende war´s egal, mit dem vierten Platz erzielten die KuSG ihr zweitbestes Ergebnis  bei Ü-Meisterschaften. Das Finale gewann Köln mit 39:37 gegen Krofdorf in letzter Sekunde.

Für Leimen spielte: Michael Siegmund (11 Punkte), Andreas Strubel (12), Ulf Rochti (26), Michale Wörtge (14), Joachim Klaehn (33), Ralf Boeck (20), Julius Pflüger (21), Kai Baldenius (7), Günter Wegschneider (4), und Joachim Siegmund (7).

(Quelle: RNZ)