Spielgemeinschaft qualifzieren sich erstmals für die Ü50 Deutschen

Zusammen mit Wiesloch konnte man erstmalig genug Spieler finden, die bereit waren, den nächsten Schritt in Sachen Ü anzugehen. Dabei war klar, dass es auch in der Spielgemeinschaft eng werden würde, sich zu qualifizieren. Im Vergleich zum etablierten Kreis verfügt man über sehr wenige Spieler, die sehr hochklassig agiert haben und man ist eben in der Mischung auch nicht eingespielt – ganz im Gegensatz bspw. zur SG Langen, Deutscher Meister 2016, die ebenfalls durch die Qualifikation in Bad Dürkheim musste. 6 Teams traten an, nur die beiden Finalisten kommen weiter. In der Praxis bedeutet das konkret, sich in der 3er Gruppe eine gute Ausgangslage zu verschaffen, ohne sich zu verausgaben, denn dann folgt das „Do or Die“ Halbfinale im Überkreuzmodus.

Gesagt getan. Man merkte zwar die fehlenden Automatismen, so dass das Zusammenspiel in Defense wie Offense holprig war. Dies wurde aber durch den Willen zum Teamspiel und Engagement kompensiert, so dass man trotz diverser Rückstände die beiden ersten Spiele gegen SG Hochheim/Darmstadt und TV Langen letztlich nach Hause fahren konnte und alle 12 Spieler waren in diesen Kurzspielen zum Einsatz gekommen, das Scoring im Wesentlichen breit verteilt.

Somit ging man der SG Langen als anderer Gruppenerster im Halbfinale aus dem Weg, die sich jedoch nur knapp gegen den Lokalmatadoren aus Bad Dürkheim durchgesetzt hatte. Das Spiel gegen Bad Dürkheim schien lange Zeit unter keinem guten Stern zu stehen. Früh lag man teils deutlich zurück und die 2 Spieler, die am Vortrag noch in der Ü40 Qualifkation in Karlsruhe am Start waren, mussten durch Ausfall bzw. Ausfoulen Tribut zollen. Doch es schlug die Stunde der 2. Fünf, die sich mit 3ern herankämpfte und mit wichtigen Offensiv-rebounds und Freiwürfen in der Schlussminute bei mehrfachen Führungswechseln letztlich Nerven und Oberhand behielt. Die SG Wiesloch/Leimen war somit erstmalig für die Deutschen Meisterschaften, Mitte Mai in Freiburg, qualifiziert. In einem einseitigen Finale musste man sich dann von der SG Langen/Frankfurt zeigen lassen, wie auf hohem Niveau der Ball gekonnt laufen gelassen werden kann, wenn man eingespielt ist. Daran werden wir arbeiten, in der verbleibenden Zeit sowie dann auch dort, bei den Deutschen Meisterschaften, und wir werden bereit sein, dann dort gemeinsam den nächsten Schritt in Sachen Ü, nämlich die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft der Ü50, anzugehen.