Viele Teams beginnen mit der Vorbereitung - Halle vom 28.07. bis 15.08.2010 geschlossen - Schöne Ferien wünscht die Abteilungsleitung - Neue Trainingszeiten und Teams online!!!

Kontakt Vorschau und Aktuelles Unsere Trainer KuSG Camps Galerie Trainer & Schiris Spielpläne Newsarchiv 50 Jahre Special

  Mehr Bilder in der Galerie

Zufallsbild

















































































































50 Jahre Basketball in Leimen

Chronik der Basketballabteilung von 1959 bis 2009

Gemeinschaftsfoto 50 Jahre Basketball
1959

Die KuSG Leimen e.V. wurde 1945 gegründet. Sie bestand anfangs aus den drei Abteilungen Handball, Leichtathletik und Turnen. Als nach 15 Jahren die neue Schulturnhalle (Steinberghalle) auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule vor der Fertigstellung stand, kam in der KuSG die Diskussion auf eine weitere Abteilung für Basketball zu gründen. Angeregt wurde diese Gründung durch die Erfolge in der Basketballhochburg Heidelberg. Der TB Heidelberg war 1951 bis 53 Deutscher Meister der Herren, der USC Heidelberg 1957 bis 62; bei den Damen war ebenfalls der TB Heidelberg 1952 Deutscher Meister und der Heidelberger TV von 1955 bis 1960.

An den Schulen in Heidelberg wurde bereits Basketball unterrichtet. Vom Baketballvirus infizierte Schüler und Studenten trafen sich am 12.01.1959 mit Vorstandsmitgliedern der KuSG Leimen im Nebenzimmer der Rose und gründeten unter dem damaligen Vorsitzenden der KuSG Peter Disegna die Basketballabteilung. Erster Abteilungsleiter wurde der Handballer Rudolf Rau. Die sportliche Leitung wurde den beiden Sportstudenten Willi Pupp und Günther Thiel übertragen. Bis zur Fertigstellung der Schulsporthalle trainierte man ohne Körbe in der kleinen Rosen-Turnhalle.

Beim Eröffnungsspiel der neuen Turnhalle am 16.07.1959 wurde EK Walldorf mit 66:49 geschlagen. Eine Woche später schlug auch die neu gegründete Jugendmannschaft den Gegner aus Walldorf mit 44:34. So begann der Aufbau einer der erfolgreichsten Basketballabteilungen Baden-Württembergs.

1960

In die Saison 1959/60 wurde mit einer Herrenmannschaft, einer männlichen Jugendmannschaft und einer Damenmannschaft gestartet. Die Jugendmannschaft sorgte bereits im ersten Jahr für Furore. Sie belegte in der Abschlußtabelle den 2. Platz hinter dem Heidelberger TV und schlug renommierte Vereine wie den USC Heidelberg, die SG Kirchheim, den BC Mannheim, den TB Heidelberg, MTG und EI. Die noch unerfahrene Mädchenmannschaft musßte unter ihrem Trainer Willi Pupp gleich in der Landesliga Baden antreten und belegte dort einen beachtlichen 4. Rang.


Bild der 1. Damenmannschaft Von links stehend: Gislinde Baensch/ Pupp, Ingrid Günthör/ Herbel, Monika Wagner, Geni Goumand, Monika Remmele/ Dieterle, kniend: Bärbel Hoffmann/ Dietz, Heidi Baensch/Ueberle

Erfolgreich agierte auch die Herrenmannschaft in der Bezirksliga Heidelberg/Mannheim. Mit einem dritten Platz hinter dem USC II und dem HTV II schaffte sie die Qualifikation zur Landesliga Baden. über der Landesliga Baden gab es damals nur noch die Oberliga Südwest.

Bild der 1. Jugendmannschaft Von links stehend; Trainer Günther Thiel, Reinhard Jussli, Udo Ehrbar, Karl-Heinz Heß, Armin Zumrode, Günther Wohlfahrt, Ekkehard Jussli, Abteilungsleiter Jakob Herb; kniend: Heinz Laier, Rainer Krell, Hans-Dieter Dietz, Martin Unger, Günther Lingg

Die Herrenmannschaft belegte in der Bezirksliga Heidelberg/Mannheim hinter dem USC II und HTV II den dritten Platz und qualifizierte sich für die Landesliga. über der Landesliga Baden gab es zu dieser Zeit nur die Oberliga Südwest.

Bild der 1. Herrenmannschaft Von links stehend: Günther Thiel, Dieter Kettenmann, Ronald Crowford, Günther Schwab, Roland Stiegler; kniend Herrmann Dehlem, Willi Pupp, Klaus Schölch

1961

Die junge Basketballabteilung hatte innerhalb kurzer Zeit auf sich aufmerksam gemacht. Die Schulturnhalle war von den Gegnern gefürchtet, da die zahlreichen Zuschauer ihre Mannschaft lautstark unterstützen und ständig auf Tuchfühlung mit den Spielern waren. Dies lag an den geringen Maßen der Halle. Bei einer Spielfeldgröße von 10 x 20 Metern bildete die Backsteinwand auf beiden Stirnseiten nach 20 Zentimetern das Ende des Auslaufs. Die Seitenbegrenzung des Feldes entsprach praktisch den Füßen der Zuschauer, sodaß mancher Gegner oder Schiedsrichter sich wie beim Spießrutenlauf fühlte.

Herrenmannschaft 1961 von links stehend: Abteilungsleiter Bernhard Unger; Dieter Kettenmann, Roland Stiegler, John Guldin, Walter Lankisch, Günther Zahlmann, Udo Ehrbar; Abteilungsleiter Jakob Herb kniend: Herrmann Dehlem, Willi Pupp, Dieter Hermann, Rainer Krell

Schon 1962 schafften es die jungen Damen der KuSG Leimen in die Oberliga, der damals höchsten Spielklasse – aufzusteigen.

Damenmannschaft 1962 Von links stehend: Renate Eberhard, Gislinde Baensch, Monika Remmele, Ingrid Günther, Helga Gieser, Elke Geisler, kniend: Christel Heß, Margot Stein, Renate Frauenfeld, Agathe Singer

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres 1962 war das 1. Internationale Turnier, welches auf dem Rollschuhfeld vor der Radsporthalle ausgetragen wurde. Das internationale Turnier wurde in den folgenden Jahrzehnten zu einem Großereignis und erregte über die Grenzen Deutschlands hinaus aufsehen. Beim ersten Turnier wurde die Meßlatte bereits recht hoch angelegt. Mit Picadero Barcelona, Brännkyrka Stockholm, SAS Straßburg, den US-All-Stars und dem Heidelberger TV hatten die Herren exzellente Mannschaften zu Gast. Empfang der ausländischen Mannschaften mit Honoratioren der Gemeinde Leimen und Funktionären der KuSG Leimen im Brauereiaußchank

Vorstellung der Mannschaften beim internationalen Turnier 1962 auf dem Freiplatz. von links im Uhrzeigersinn: US Allstars, Picadero Barcelona, KuSG, Brännkyrka Stockholm, Heidelberger TV.

Das kulturelle Programm kam beim internationalen Turnier ebenfalls nicht zu kurz. In der Festhalle fand ein Sängerwettbewerb statt bei der die US-Boys mit Spirituals und Jazz-Rhythmen die Zuhörer begeisterten. Der gemischte Leimener Chor unter dem Dirigenten Dieter Kettenmann konnte mit „Lebe wohl kleine Frau“ musikalisch ebenfalls überzeugen.

Durch eine Erkrankung von Trainer Walter Lankisch war ein Trainerwechsel bei den Herren erforderlich. Als Spielertrainer wurde Karl Körner vom USC Heidelberg verpflichtet. Mit dem 32- fachen Nationalspieler Horst Stein und Center Ludwig Gundacker vom USC Heidelberg schloßen sich zwei erfahrene Spieler der KuSG an, die maßgeblich am Aufschwung im Herrenbereich beteiligt waren. Die Herrenmannschaft 1962 nach der Siegerehrung beim Internationalen Turnier:

Von links: Martin Unger, Rainer Krell, Horst Stein, Hans- Dieter Dietz, Dieter Herrmann, Heinz Eller, Dieter Kettenmann, Reinhard Jussli, Walter Lankisch, Helmut Böhler, Ludwig Gundacker, Karl Körner

Guldin und Ehrbar kämpfen mit einem Spieler der DJK Karlsruhe um den Rebound.

Aufgestiegen in die Landesliga spielte die Herrenmannschaft unter ihrem Spielertrainer Walter Lankisch eine gute Rolle und belegte unerwartet einen dritten Platz. Das Team hatte sich gegenüber der Gründungsmannschaft bereits verändert und spielte in folgender Besetzung:

Lust auf mehr?
Unsere vollständige Jubiläumßchrift erhalten sie bei HairWeAre oder bei Basketballveranstaltungen an der Theke gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro